Vierer Clubmeisterschaft
Vater und Sohn verteidigen souverän ihren Titel
Die Vierer-Clubmeisterschaft war der erste große sportliche Höhepunkt des Golf Clubs Ebersberg in dieser Saison. 24 Paare gingen auf der bestens präparierten Golfanlage in Zaißing an den Start und kämpften dort an zwei Tagen um den Sieg. Als souveräner Gewinner durfte sich am Ende das Vater-Sohn-Duo Pablo und Max Kilian Bergengruen feiern lassen, das damit erfolgreich seinen Titel verteidigen konnte. Auf Platz zwei landeten nach einem spannenden Kampf Alija Kadic und Michael Jordan vor Club-Präsident Herbert Schneider, der mit Club-Manager Stefan Schreyer als Partner angetreten war.
Am ersten Tag stand ein sogenanntes Vierball-Zählspiel auf dem Programm. Bei diesem Teamspiel zwei gegen zwei (daher der Namen Vierer-Meisterschaft) spielt jeder Teilnehmer seinen Ball, gewertet pro Team wird jedoch nur jeweils das bessere erzielte Ergebnis auf jeder Bahn. Weshalb diese Spielart auch Bestball-Vierer bezeichnet wird. Nach der Runde über 18 Löcher hatte das Bergengruen-Vater-Sohn-Paar gleich die Nase vorne. Mit 76 Schlägen lag es drei Zähler vor Stefan Schreyer/Herbert Schneider und Thomas Holley/Oliver Gramling, die 80 Schlägen benötigt hatten. In Lauerstellung dahinter: Das Duo Alija Kadic (Hcp. 0,1) und Michael Jordan, dem im Vorfeld ebenfalls große Titelchancen eingeräumt worden waren.
Am zweiten Tag wurde nach den Regeln des sogenannten „Klassischen Vierers“ gespielt. Ein Zählspiel, bei dem jedes Team mit nur einem Ball spielt. Nach jedem Schlag wechseln sich die beiden Spielpartner ab. Beide Spieler schlagen auch abwechselnd ab. Diese Spielart ist immer wieder eine echte Herausforderung. Nicht jedoch für die Bergengruens, die den Rest des Feldes klar beherrschten und am Ende mit insgesamt neun Zählern Vorsprung verdient den Titel gewannen. Sehr spannend wurde es im Kampf um Platz zwei. Am Ende sicherten sich das Duo Kadic/Jordan mit einem einzigen Schlag Vorsprung vor Schreyer/ Schneider diesen Ehrenplatz. Das Team Holley/Gramming musste sich, gefolgt von Siegfried Schweiger/Patrick Schröer und den punktgleichen Daniel und Andreas Gruber, mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben.
Die Nettowertung, bei die jeweilige Spielstärke (Handicap) der Teilnehmer berücksichtigt wurde, gewannen Schreyer/Schneider knapp vor Wolfgang Uscharewitz/Stefan Ortinger und Rodold Gabler/Dr. Thomas Giering.
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